Om:  das bekannteste Mantra

Representation des Urklangs, der Schöpfung, der Essenz der Veda. Eine andere Bezeichnung für die Silbe Om ist pranava. In einigen Upanishaden erscheint auch die Variante aum.

Om

Eines der umfassendsten und bedeutungsvollsten Symbole. Om steht für die Dreieinheit. Es ver körpert zum Beispiel die drei Bewustseinszustände: Wachzustand ( jagrat), Traumzustand ( svapna) und den Tiefschlaf ( sushupti), oder auch die drei Aspekte Gottes: a steht für Vishnu, u für Shiva und m für Brahma. Om beinhaltet aber auch immer ein Viertes Element, welches über die relativen Zustände hinaus geht ( Turiya).

Om existiert als ewige, universelle Schwingung und ist Knotenpunkt zwischen der absoluten und der relativen Welt.

Om ist ein Klang, der seit vielen Jahrtausenden verwendet wird, um Körper, Geist und Seele zur Harmonie zu führen. Om wird in Hatha Yoga Stunden oft am Beginn und am Ende gesungen. Om wird auch besonders in der Meditation verwendet. Letztlich sind alle Klänge des Universums auf Om zurückzuführen.

Wirkung:

Das Singen, bzw. die Rezitation von Om bringt den Körper in harmonische Schwingungen. Du kannst das selber leicht ausprobieren: Singe sehr langsam Om. Erst spürst du die Schwingung im Bauch, im Brustkorb, im Herzen und der unteren Wirbelsäule. Danach spürst du die Schwingung in der Kehle, in der mittleren und oberen Wirbelsäule. Dann spürst du den Klang in Stirn und Hinterkopf. Und schließlich fühlst du die Scheitelgegend und den Raum darüber.

Das Chanten von Om führt zu innerer Ruhe und verhilft zu Freude. 5-10 Minuten Singen von Om kann dich aus depressiven Stimmungen heraus holen. Die Chakras werden angeregt, was du als angenehmes Pulsieren in Bauch, Brust, Kehle, Wirbelsäule, Stirn und Scheitel spürst. Das Energiefeld, die Aura, das Prana, werden ausgedehnt. Das spürst du als Gefühl der Verbundenheit, der Weite, ja der Liebe. Das Singen von Om ist eine der leichtesten Weisen, eine transzendente Erfahrung zu machen.